Mitspracherecht der Eltern und Lehrer an der Michaelschule

Die CSB hat beantragt, dass die Eltern- und Lehrervertreter an der Michaelschule in die Planungen für die Pausenhofneugestaltung mit einbezogen werden. Das Ziel war, die Beteiligten vor der Bekanntgabe der Pläne der Schulhofarchitekten schon mit ins Boot zu holen, damit ihre Wünsche schon in die Pläne mit eingearbeitet werden können.

Alle Parteien des Rates haben sich dagegen ausgesprochen. Die Begründungen reichten von ‚Wir wollen kein Präzedenzfall schaffen‘, über ‚ Wir wollen keine zusätzliche Bürokratie‘, bis zu ‚Die Integration von Eltern- und Lehrer ist doch sowieso schon üblich‘.

Dazu unsere Meinung:

1. Wäre es wirklich ein Problem, wenn wir die Bürger bei großen Projekten, die sie direkt angehen in die Planungen mit einbeziehen? Es handelt sich immerhin um eine Planung die mehrere Hundertausend Euros an Steuergelder verschlingen wird.

2.  Zusätzliche Bürokratie wollen wir auch nicht. Wir wollen, dass bei den groben Planungen von Architekten und Verwaltung die Eltern- und Lehrervertreter mit in den E-Mail-Verteiler aufgenommen werden, damit sie an den Besprechungen teilnehmen können. Das ist keine zusätzliche Bürokratie.

3. Die Integration von Eltern- und Lehrervertreter ist schon gelebte Praxis. Wenn es so wäre, wäre dem Antrag ja ohne Probleme zuzustimmen gewesen. Warum wurde dann der Antrag von allen Parteien abgelehnt?

Hier könnte es sich schon wieder um ein Fall von Parteipolitik handeln. Die Parteien wollen kurz vor der Wahl einem harmlosen Antrag der Bürgergemeinschaft (CSB) nicht zustimmen, denn es ist ja nicht ihr Antrag. Dieser Parteiklüngel verhindert vernünftige Sachpolitik, was uns wieder zeigt, wir brauchen Bürgerpolitik und nicht Parteipolitik.

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert